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Allgemeine Tipps zur Bewerbungsmappe, und der kompletten Unterlagen, Foto, Zeugnisse


Das Anschreiben
Darauf sind wir bereits ausführlich eingegangen.


Der Lebenslauf
Form: Üblich sind tabellarische Lebensläufe von etwa zwei DIN-A4-Seiten.

Inhalt: Personalverantwortliche achten auf einen lückenlosen Lebenslauf. Also überbrücken Sie Ihre arbeitsfreien Phasen und nennen Sie Ihre Eigeninitiative. Dabei versteht es sich von selbst, dass Sie jedoch keine falschen Aussagen treffen. Verweisen Sie auf Fortbildungen, Praktika, ehrenamtliche Tätigkeiten oder Aushilfsaufgaben. Auch eine mehrmonatige Reise ist ein akzeptabler Grund für eine arbeitsfreie Zeit, vor allem dann, wenn Sie dies argumentatorisch unterfüttern ("Kennenlernen fremder Kulturen", "Sprachen lernen").

Angaben über Alter und Anzahl der Kinder sind nicht zwingend. Zumindest sollten sie kurz hinter Ihren Familienstand die Anzahl der Kinder nennen. Hier ein Tipp für organisationsstarke Frauen: Nennen Sie Ihr gutes soziales Netz und die durchgehende Kinderbetreuung, die selbst im Krankheitsfall einspringt.

Aufbau: Der Lebenslauf kann in amerikanischer Form, das heißt mit der aktuellen Tätigkeit beginnend aufgebaut sein, oder klassisch, also in chronologischer Form. Bedenken Sie allerdings, dass für einen Personalverantwortlichen die Gegenwart interessanter ist. Ihn interessiert in erster Linie, was Sie derzeit tun oder zuletzt getan haben, weniger, wann Sie in der Grundschule waren.

Das Foto
Ob ein Foto in Farbe oder schwarzweiß besser gefällt, ist Geschmackssache. Im Trend liegen Schwarzweiß-Bilder mit Seitenprofil. Selbstverständlich gehört der entsprechende Business-Dress dazu. Der Kleidungsstil sollte branchenüblich sein und Ihrem Typ entsprechen.

Es lohnt sich, einen guten Fotografen auszusuchen. Schließlich zählt der erste Eindruck beim Betrachter, dies gilt auch beim Foto. Wichtig ist, dass Sie sich wohl fühlen damit Sie einen natürlichen Eindruck vermitteln und sympathisch wirken.

Es kommt zunehmend in Mode, ein digitales Foto direkt in den Lebenslauf mit einzubauen (meist oben rechts). Wenn Sie das tun möchten, müssen Sie hochwertiges Papier verwenden. Nichts ist schlimmer als ein Konterfei, das mit verwaschenen oder grell-bunten Farben daher kommt. Machen Sie auf jeden Fall Probeausdrucke mit unterschiedlichen Einstellungen.


Zeugnisse
Legen Sie alle Zeugnisse bei. Einige Personalberater vertreten zwar die Auffassung, nur die letzten drei bis vier beruflichen Stationen müssten dokumentiert werden. Aber es gibt genügend konservative Personalleiter, die ein fehlendes Zeugnis zum Anlass nehmen, eine Bewerbung sofort auszusortieren.

Ordnen Sie die Berufszeugnisse rückwärts chronologisch, das heißt die aktuellen zuerst. Wichtig: Achten Sie darauf, dass die Kopien der Zeugnisse gut leserlich sind (gute Papierqualität). Trennen Sie Berufszeugnisse von Ausbildungszeugnissen. Um die Bewerbungsmappe nicht zu überfrachten, nötigenfalls nur die zentralen Ausbildungsstationen dokumentieren, etwa Abitur und Studium, nicht unbedingt Grundschule..


Referenzen
Wenn Sie ehemalige Kollegen oder Vorgesetzte als Referenzen anführen können, tun Sie das bitte. Führen Sie auf einem separaten Blatt den vollständigen Namen, die Position und das Unternehmen der/des Betreffenden auf, außerdem eine Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse, unter der er erreichbar ist

Referenzen sind zwar kein Muss, können aber helfen, einen Job zu ergattern. Das gilt vor allem für gehobene Positionen. In einigen Berufszweigen, etwa dem Mediensektor, dienen Arbeitsproben (veröffentlichte Beiträge) als Referenzen.

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